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Besuch bei EA Phenomic

Besuch bei EA Phenomic

Am 21.12.2011 hatte CnCSaga.de eine seltene Gelegenheit: Wir durften den Entwickler von C&C Tiberium Alliances, EA Phenomic, besuchen und unsere Fragen stellen, dass gesammelte Feedback abgeben und konnten einmal hinter die Kulissen blicken. 

CnCSaga.de konnte am 21.12.2011 eine seltene Gelegenheit ergreifen. Wir hatten die Chance beim Ingelheimer Entwicklerstudio EA Phenomic vorbeizuschauen, dem Entwickler von Tiberium Alliances, dem neuen Command & Conquer Free2Play Game. Neben dem Einblick in die direkte Entwicklung des Browsergames konnten wir auch neue Informationen zum Game sammeln und möchten euch heute etwas über das Spiel, das Studio und einiges mehr erzählen.

Zunächst möchten wir euch erzählen wieso wir EA Phenomic besucht haben. Als eines der führenden Entwicklerstudios in Deutschland, hat EA Phenomic schon große Erfolge erzielen können. Unter anderem mit der Spellforce-Serie und Battleforge wie auch Lord of Ultima. Aufgrund der Tatsache das CnCSaga.de in Ingelheim stationiert ist, war es für EA Phenomic eine schöne Gelegenheit einer Communityseite einmal die Entwicklung zu zeigen.

Neue Informationen zu C&C Tiberium Alliances:

Natürlich war das Hauptthema das neue Free2Play Game Tiberium Alliances. Neben Informationen die uns zugetragen wurden, haben wir auch das gesammelte Feedback unserer Allianz mit genommen und Phenomic überreicht. In unserem Gespräch mit Martin Löhlein (dem Produzenten für Tiberium Alliances) haben wir interessante Neuigkeiten über das Spiel erfahren. So sollen Spieler auch ohne Geld auszugeben ganz vorne mitmischen können.

Besonders hervorheben sollte man hierbei das es Phenomic sehr wichtig ist, strategische und taktische Tiefe in das Spiel einzubauen. So will Phenomic keineswegs irgendwelche Regeln bei den Allianzen geben. Denn besonders die verschiedenen Möglichkeiten gefallen Phenomic, so unter anderem das unterwandern einer feindlichen Allianz (Spionage), die Planung mit Allianzen, auch um gegen die verbündete vorzugehen. Man möchte hier so wenige Grenzen und Regeln setzen wie es geht um den Spielern die größte Freiheit zu erlauben. Aktuell schaut Phenomic auch danach, ob die Allianzen ein Spielerzahlerhöhung bekommen. Man muss erst einmal schauen, ob 50 Mitglieder pro Allianz zu viel oder zu wenig sind. Hierbei wird darauf geachtet, dass man nicht "zu sicher" in einem großen Gebiet ist, den irgendwo muss die "Gefahr" beim spielen auch dabei sein.

Auch haben wir nun raus gefunden, was passiert wenn einer Mitspieler bzw. Spieler selber "vernichtet" wird: So verliert der Spieler zwar viele Ressourcen, doch kann er seine Basis an einer anderen Stelle der Karte, oder bei der Allianz, wieder platzieren und seine Gebäude und Verteidigung reparieren. Sowie es möglich ist Einheiten zu reparieren, so funktioniert dies auch, wenn ein Spieler geschlagen worden ist. Auch wurde uns noch einmal bestätigt, dass Nod und GDI in einer Allianz spielen werden können. Storytechnisch gab es einige Szenarien bei der solch eine Allianz gegeben ist, wie unter anderem bei C&C Feuersturm. Allerdings wird das Spiel vermutlich nicht noch einmal reset. Wartet man also das man Nod spielen kann, muss man warten bis es freigeschaltet wurde, oder man beginnt zu erst mit der GDI (zum üben!) und macht auf einer neuen Welt eine Basis mit Nod. Es wird leider nicht möglich sein, die jeweiligen Basen umzuwandeln. Es wäre zu schwer die richtigen Punktverhältnisse zu finden. Aktuell sei auf der jetzigen Map eine Spieleranzahl von 25.000 Spielern möglich, für die jetzige Testphase seinen allerdings bereits jetzt schon zu viele Spieler auf den Servern. Es wird in den kommenden Tagen geschaut, welches Feedback zurück kommt, wie die Server die Last vertragen und inwieweit das Spiel bei den Spielern ankommt. Ebenfalls wurde uns gesagt, dass auch nach der Beta-Phase hart am Spiel gearbeitet wird. Man erzählte uns von Lord of Ultima, welches zwar schon länger drauß0en ist, aber immer noch daran gearbeitet wird. Das soll auch das kommende Ziel bei Tiberium Alliances sein. Das Spiel soll dauerhaft verbessert und optimiert werden. Bei der Entwicklung des Games fokussierte man sich auf verschiedene Core-Elemente der C&C Serie. Es war den Entwicklern wichtig, ein Browsergame zu entwickeln, welches live, Echtzeit und direkt ist. Man wollte kein Spiel machen, bei dem man angreift, und erst Stunden später die Einheiten da sind. Man wollte das Feeling von C&C wirklich binden und einbringen.


Bezüglich verschiedenen Punkten wie Allianz-Chat konnte leider noch nicht viel gesagt werden, man wolle jedoch die Möglichkeit bedenken sowas einzubauen um die Kommunikation zu erleichtern. im Großen und Ganzen sind viele Änderungen und neue Dinge geplant. Die Closed Beta soll nur ein Vorgeschmack auf das Kommende sein. Das Design der jeweiligen Einheiten orientiert sich stark an Tiberium Wars wie auch Tiberian Twiligt, aber auch neugestaltete Dinge finden im Browsergame ihren Platz.

Das Feedback als Knackpunkt der Entwicklung:

Wie oft haben wir diesen Satz von dem Publisher und Entwickler Electronic Arts gehört? Zu oft! Doch beim Besuch bei EA Phenomic hätte ich es selber nicht glauben können, doch EA Phenomic ist mit einer solch gewaltigen Leidenschaft hinter dem Projekt, welches man wirklich merkt. So sprechen Entwickler, der Produzent wie auch die beiden Community Manager sehr positiv vom Spiel. Wir haben Phenomic ebenfalls zugetragen, dass zu Beginn eine recht negative Stimmung war, doch als die Beta angefangen hat, sich wirklich eine positive Überraschung bemerkbar machte. Phenomic ist schon lange im RTS Genre unterwegs. Uns wurde so auch gesagt, dass das Feedback der Fans jetzt erst richtig benötigt wird. Man sei "erst noch ganz am Anfang beim Projekt", so Martin Löhlein. Die Fans sollen wirklich das Spiel mit entwickeln. Es werden hierbei 2 Community Manager eingesetzt die das Feedback analysieren und an die Entwickler ran tragen. Ebenfalls befindet sich im Studio eine eigene Testabteilung die ein direkter Teil des Entwicklungsteams ist. Dies zeugt von großer Bereitschaft das Spiel auf ein neues Level zu heben.

Auch bei den jeweiligen Gesprächen merkte man die Leidenschaft und die Begeisterung für das Projekt. Man sei sehr froh über dieses Projekt und sehr glücklich so viele Möglichkeiten zu haben. Dass Feedback sei dabei ein zentraler Punkt. Auch bei der Übergabe des gesammelten Feedbacks, freute man sich sichtlich, dass die Community großes Interesse daran hat, dass Spiel zu etwas Besonderem zu machen, dass ist auch das Ziel der Entwickler.

Unser Eindruck von EA Phenomic:

Bei meinem Aufenthalt bei EA Phenomic wurden uns die verschiedenen Abteilungen einmal gezeigt. Unter anderem die Grafik bzw. Design-Abteilung, die Balance-Abteilung, Beta-Tester-Abteilung wie auch die Gruppen bzw. der Support zu Battleforge. Was einem direkt ins Auge fällt, sofern man dort ist, ist der mehr als freundliche Umgang der Mitarbeiter miteinander. Es kommt einem wirklich vor, als wäre man in einer etwas größeren Familie, welche hier nicht nur arbeitet, sondern auch Spaß miteinander hat, was der Entwicklung nur positiv zu gute kommen wird. Unser Eindruck ist sehr positiv. Das Studio möchte wirklich ein tolles und liebevoll gestaltetes Spiel gestalten, welches als zentralen Punkt die Spieler hat. Das Feedback ist eine wichtige Sache für das Studio, welches man wirklich gemerkt hat. Das es wirklich Studios gibt, die so begeistert davon sind, mit Fans zu arbeiten, so begeistert davon sind, dass Spiel zu etwas besonderem zu machen ist wirklich klasse. Man sieht es an den Reaktionen der Community, man sieht es wie Entwickler und Producer vom Spiel reden. Es war ein tolles Gefühl durch die Abteilungen zu gehen, sich alles anzusehen und einmal das Studio zu sehen, welches aktuell an einem kleinen C&C Hit arbeitet. Spieler können wirklich beruhigt sein: Phenomic steckt wirkliches Herzblut in das Genre und in das Spiel! Wir von CnCSaga.de möchten unseren Dank und unsere Unterstützung aussprechen. 

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei Phenomic für die Gelegenheit bedanken, dass Entwicklerstudio gesehen zu haben und einmal einen Blick hinter die Kulissen zu geben.