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SAGE-Engine

Die SAGE-Engine wurde ursprünglich von Westwood entwickelt und wurde damals von Electronic Arts übernommen, als Westwood aufgekauft wurde. Nach der Übernahme Westwoods, wurde die SAGE-Engine für Strategiespiele verwendet. Die Abkürzung SAGE steht für Strategy Action Game Engine, wodurch der Begriff Sage-Engine überflüssig ist, da es sich um ein redundantes Akronym handelt. Die Bezeichnung hat sich aber so eingebürgert. Die Sage-Engine wurde bei Westwood zuerst unter dem Namen "W3D-Engine" (Westwood-3D) entwickelt. Auch die Spiele Earth and Beyond und das später eingestellte C&C Renegade 2 basierten auf der W3D Engine.

Die SAGE-Engine wurde dann in einer Alphaphase von Emporer: Battle of Dune sowie Command and Conquer: Renegade (Februar 2002) eingesetzt und von dort an auch weiterentwickelt und steht’s verbessert. Obwohl es sich bei Command and Conquer Renegade um einen Ego-Shooter handelt, war die Engine für diesen Typ von Genre keineswegs ungeeignet. Denn sie bietet Fähigkeiten in Visualisierungsprozessen, welche für Zwischensequenzen (meistens in einer Nicht-Ich-Perspektive) genutzt werden. Die SAGE-Engine wurde nach Command and Conquer: Renegade mit Hilfe Electronic Arts Los Angelas komplett erneuert und deutlich verbessert, um für zukünftige Strategiespiele eine feste Basis zu haben. Die SAGE-Engine wurde jedoch erst später bekannt, bekannt wurde die Engine durch das Strategiespiel Command and Conquer: Generals (Apri 2003) (zu deutsch; Command and Conquer Generäle). Man machte hierbei mit mehreren Trailern und verschiedenen dingen auf die neue Engin aufmerksam, da diese zu diesem Zeitpunkt sehr hoch entwickelt war und viele neue Vorteile brachte.

In Command and Conquer: Generals: Zero Hour wurde größtenteils die selbe Engine benutzt, nur wenige neue Effekte wie Explosionen kamen hinzu und verschönerten somit das gesamt Bild des Spiels. Da aber auch die Marke Herr der Ringe Teilweise zu EA gehörte, machte man einen großen Schritt mit dem Strategiespiel „Der Herr der Ringe: die Schlacht um Mittelerde“ (2004). Hierbei wurde die Engin noch einmal Grunderneuert und fand neue Vorteile mit diesem Spiel. Man verbesserte hierfür die Licht –und Wassereffekte des Spiels enorm und fügte die DirectX-9.0c-Unterstützung hinzu. Mit dem Nachfolger „Der Herr der Ringe: Die Schlacht um Mittelerde 2“ brachte EA Los Angelas einige vielversprechende technische Änderungen mit: Soft-Shadows, eine Art Bumpmaps, Vertex- und Pixelshader 2.2 und realistisches Wasser mit Wellengang gehörte ab nun zum Repertoire dieser Engine, die nun sicher nicht mehr wie Quake 3 aussah. Weiter war dies ein Großer Schritt, die Engine war zu diesem Zeitpunkt auf einem sehr unschlagbaren Stand.

Laut Aussagen von EA (Mike Verdu, Produzent von Tiberium Wars), sollte das letzte Spiel mit dieser Engine, Command and Conquer 3: Kanes Rache (März 2008), dass Add-On zu Command and Conquer 3: Tiberium Wars (März 2007), sein. Es wurden nur kleinere Änderungen im Bereich der Partikeleffekte und Physik durchgeführt um somit einige weitere Dinge, wie den Mechapede, zu ermöglichen. Für nachfolgende Spiele wie Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3, sollte eine neue Engine entwickelt werden, da diese mittlerweile zu unsicher für Cheats und anderes wird, zudem sei es deutlich zu unübersichtlich geworden ,weshalb man sich entschied, eine neue Engine zu entwickeln.

Doch es kam deutlich anders, mit der offiziellen Ankündigung von Command and Conquer Alarmstufe Rot 3 (2008), wurde bekannt das EALA weiterhin auf die SAGE-Engine setzen wird. Hierbei wurde laut stark gesagt, dass dieses Spiel wohl das letzte sein soll, welches diese Engine benutzt. Selbst APOC, Community Manager, sagte, dass dies wohl das letzte Spielt mit der SAGE-Engine sein wird. Es wurden hierbei jedoch deutlich Änderungen an mehreren Bereichen für Alarmstufe Rot 3 durchgeführt. So wurden unter anderem, die Wassereffekte deutlich aufgebessert, welches dem Spieler zum Beispiel ermöglich, auf den Grund des Meeres zu sehen. Weiterhin wurden Explosionen und vieles andere, deutlich verbessert und für dieses Spiel tauglich gemacht.


Doch die SAGE-Engine endete nicht mit Alarmstufe Rot 3. Sowohl das Alarmstufe Rot 3 Add-On „Der Aufstand“ (2009 als Download erschienen) wie auch das neue Command and Conquer 4: Tiberian Twilight benutzten beide diese SAGE-Engine, die Community war dabei sichtlich genervt, den EA hat in dieser Zeit viele Versprechungen gemacht, wie auch eine neue Engine zu entwickeln. Doch mit Tiberian Twilight (2010) blieb es genau bei dem wie es vor einigen Jahren noch war. So ziemlich alles blieb gleich, wobei Fans sogar meinten, die Grafik habe sich noch verschlechtert.