diaporama
 
Startseite > Spiele > CnC : Tiberian Twilight > Einheitenprofile > GDI: Kodiak

GDI: Kodiak

  • Kodiak
  • Bezeichnung: Schlachtschiff der Kodiak-Klasse
  • Zugehörigkeit: GDI
  • Rolle: Schweres Schlachtschiff
  • Einführung: 2068
  • Klasse: Support
  • Bewaffnung: Neun 24" Kanonen, Sechs Vulcan Kanonen
  • Typ: Schweres Mutterkampfschiff
  • Geschwindigkeit: Langsam

Hintergrund

Während des zweiten Tiberiumkrieges diente das Orca Command Flugzeug (englisch OCV) als primäres Flaggschiff der GDI-Führung, welches im flachen Orbit um die Erde kreiste. Die Kodiak konnte man am legendären Kommandanten Michael McNeil ausmachen. Die OCV waren zwar sehr effektiv aber auch unglaublich kostspielig im Bau und Unterhalt. Darum entschied die GDI die Entwicklung dieser gigantischen Flugzeuge nach dem zweiten Tiberiumkrieg einzustellen, um sich auf die kleineren Orcas und Firehawks zu konzentieren.

Mit dem Ende des dritten Tiberiumkrieges überdachte die GDI-Führung allerdings ihre Entscheidung. Die Devastator und PACs der Scrin waren stark genug, um selbst die schwer bewachten GDI-Einrichtungen zu verwüsten und schlimmer noch, dem Anti-Luft-Feuer zu widerstehen. Als sich der Rauch legte wurde allen klar, dass man wieder einen Bedarf für schwere Flugfestungen hatte, da auch der von der GDI geliebte Mammut Panzer gegen Flugzeuge nichts entgegenzusetzen hatte. Mit dem Baubeginn des Tiberium-Kontroll-Netzwerkes waren innerhalb der GDI genug Ressourcen frei, um die Entwicklung eines neuen Flugzeuges voran zu treiben, welches der Lufthoheit der Scrin entgegen treten sollte.

Die Entwicklung ging schleppend voran, doch nach sechs Jahren konnte der neue Eckpfeiler der GDI Luftflotte im Jahr 2068 vorgestellt werden – Das Kodiak Schlachtschiff. Benannt und optisch ähnlich zu McNeil’s Raumschiff, teilen sich beide Flugzeuge eigentlich nur die orbitale Flugfähigkeit. Ihre Rolle ist aber eine völlig andere. Die neue Kodiak wurde primär dazu geschaffen ein richtiges Kriegsschiff zu sein. Aus diesem Grund wurden neun 24“ Kanonen gruppiert als Dreiergeschütze montiert. Diese hatten ziemliche Ähnlichkeit mit alten Wasserschlachtschiffen des 20. Jahrhunderts. Zusätzlich sorgt eine Ansammlung von Vulcan Kanonen für eine ordentliche Verteidigung gegen feindliche Flugzeuge.

Im Jahr 2069 wurde die Kodiak-Klasse zum ersten Mal in einer Schlacht eingesetzt, als die „GDI Michael McNeil“ eine befestigte Oberlisken-Stellung der Nod-Separatisten in Afrika zerstörte. Dadurch konnte die Gegend von den GDI Bodentruppen mit minimalen Verlusten gesichert werden. Seit ihrer Einführung konnte die Kodiak sich erfolgreich etablieren und verbreitet seitdem Schrecken und Angst unter den Separatisten.

Schlachtfeld-Spezifikationen

 

Volle Breitseite

Die Kodiak ist mit neun 24” Kanonen bewaffnet, durch die sie jede Art des Widerstandes am Boden auflösen kann. Jede Kanone feuert abwechselnd und die Geschosse werden durch die Gravitation zusätzlich beschleunigt, sodass die beim Aufschlag einen enormen Krater hinterlassen. Die Kanonen sind an der Unterseite der Kodiak installiert und können schnell gedreht werden um neue Ziele zu erfassen. Dadurch sind sie aber nicht in der Lage, auf Flugzeuge zu schießen. Außerdem können die nach vorne gerichteten Türme sich nicht um 360 Grad drehen, sodass die Kodiak am besten eskortiert werden sollte, um die empfindliche Rückseite zu schützen.

Kanonen-Oberdeck

Auf der Oberseite der Kodiak sind drei Vulcan-Türme installiert, die jeweils zwei Kanonen tragen. Auch wenn sie nicht für die Lufthoheit gebaut worden ist, kann sie sich selbst sehr gut gegen Flugpatrouille und leichte Flugzeuge verteidigen. Doch Aufgrund ihrer Position können die Vulcans nicht gegen Bodenziele eingesetzt werden. Durch die Kombination aus dicker Panzerung und schweren Waffen bildet die Kodiak ein potentes Kriegsgerät, das fast alle gegnerischen Angriffe zurückwerfen kann.

Defensiv-Manöver

Seit neustem werden die Kodiaks mit neuer “Gewitter” Panzerung und verbesserten Schaltkreisen ausgeliefert, durch die sie weniger Anfällig gegen Laserwaffen sind. Durch die „Gewitter“ Panzerung, wie sie genannt wird, stärkt sich proportional zur Strommenge, die zur Verfügung gestellt wird. Durch die verbesserten Schaltkreise lässt sich nämlich die Energie von den Waffensystemen umleiten, um die „Gewitter“ Panzerung zu aktivieren. Ein Teil der Energie wird dabei auch auf die Triebwerke geleitet. In diesem Modus, genannt „Defensiv-Manöver, ist eine Kodiak schwerer gepanzert und schneller unterwegs.